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| Schwarzer Terrier

 

Der Schwarze Terrier ist ein großer, robuster Hund, mit kräftigem Knochenbau und guten Nerven. Er ist mutig, anpassungsfähig und stets bereit sein Heim zu verteidigen, ohne jedoch übertriebene Aggressivität zu zeigen.
Als Welpe und Jungenhund ist der Schwarze Terrier sehr verspielt und gelehrig. Er sucht den intensiven Kontakt zu seinem Menschen, aber auch eine gewisse Dickköpfigkeit ist ihm eigen.
Bei konsequenter Erziehung ordnet er sich später problemlos in seiner Familie ein. Mit eineinhalb Jahren etwa entwickelt er seinen natürlichen Schutztrieb. Mit Konsequenz und Einfühlungsvermögen muß er in die richtigen Bahnen gelenkt werden.
Mit übertriebener Härte erreicht man beim Schwarzen Terrier nichts, auch Kadavergehorsam kann man von ihm nicht erwarten. Er ist kein "Zwingerhund". Seine guten Eigenschaften entwickeln sich nur im Zusammenleben mit seiner Familie.

Entstehung der Rasse

In den vierziger Jahren wurde mit der Zucht einer speziell auf die Bedürfnisse der russischen Armee zugeschnittenen Diensthunderasse begonnen
Diese Hunde sollten groß, massig, robust, temperamentvoll, arbeitswillig und nervenstark sein. Sie mußten vielseitig einsetzbar sein und sich den verschiedenen Klimazonen dieses großen Landes anpassen können. Die zentrale Schule für Spezialisten der Diensthundezucht begann, unter der Leitung von Prof. G. P. Medwejew im Zwinger "Krasnaja Swesda" (Roter Stern) mit dem Zuchtprogramm, dem der Schwarze Terrier entstammt.
Begonnen wurde mit den Kreuzungen von Riesenschnauzer & Airedalterrier und Riesenschnauzer & Rottweiler. Die Bastarde aus diesen Verbindungen hat man wieder miteinander verpaart, wobei über die Jahre noch Neufundländer, Moskauer Wachhunde und einige andere Rassen eingekreuzt wurden.

1957 wurden 43 Schwarze Terrier auf der Allunionsausstellung gezeigt und erregten große Aufmerksamkeit. Hunde der II. und III. Generation gelangten nach Stalin´s Tod in Privathand und den Diensthundeklubs der DOOSAF. Dort begann man ebenfalls mit der Zucht der Schwarzen Terrier.
Im Jahr 1979 wurde der Rassestandart im Zwinger "Krasnaja Swesda" erarbeitet. Zu dieser Zeit existierten im Zwinger und in der DOOSAF 4332 Nachkommen aus 800 Würfen, die in der Mehrheit den Anforderungen des Standarts entsprachen.
Diese Zahlen belegten, mit welchem Eifer und Aufwand an dieser Rasse gearbeitet wurde.
1984 erfolgte die Anerkennung der Rasse durch die FCI.


Schwarzer Terrier 1957

 

 

| Unsere Hunde

"Njuta"
Gew.: 22.06.1992 HD-B1

Jura wurde auf allen Zuchtschauen mit V1 bewertet, war zweimal Rassebester
und ist Deutscher Champion. In vier Würfen brachte sie 21 Welpen zu
Welt. Aus Jura´s erstem Wurf behielt ich "Aldo vom Russischen Hof".
Der Vater war der Weltsieger und mehrfacher Champion Scharm Schan,
einer der ersten aus Rußland importierten Rüden, der mit dem HD-Ergebnis
A1 zuchttauglich war.

"Aldo" (HD-A1) hat auf über 30 Ausstellungen, bis auf 4x sehr gut in der Jugendklasse, immer ein Vorzüglich bekommen, war mehrmals bester Rüde und Rassebester, Jugendchampion sowie Deutscher Champion.

Erwähnt sei hier auch die Bundessiegerzuchtschau 1995. Sein
Bruder "Andor" wurde Bundesjugendsieger und Aldo Vize.
Seine Nachzucht aus dem Zwinger "vom Amur" wird erfolgreich
ausgestellt, was mehrere Championtitel beweisen. Leider verstarb
er bevor er in unserem Zwinger für Nachwuchs sorgen konnte.

Name:
Gew.:
Vater:

Mutter:

Größe:
Gewicht:

"Kashmir-Baba-Jaga"
13.03.1998 HD-B1
Archill HD-A1 Rußlandimport
Borgia Genetic HD-B1 Tschechienimport
70 cm
55 kg

 

 

Auf allen Zuchtschauen erhielt sie die Bewertung"Vorzüglich".
Ihr erster Wurf fiel am 30.04.2001.
Vater war "Barishnya's Datcho".
Davon geröntgt ist "Erkhan Altai"
(74cm) HD-A1.

Ausstellungserfolge